25 Jahre Stauden Ring
Wie alles begann und wohin der Weg noch führt

25 Jahre Stauden Ring

Seit einem Vierteljahrhundert ist der Stauden Ring zuverlässiger Partner für den gärtnerischen Fachhandel und den Garten- und Landschaftsbau. Mit Stauden aus der Region für die Region machen die acht Betriebe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die Gärten jedes Jahr grüner und bunter.

Rund 13 Millionen Stauden jährlich in 3000 Arten und Sorten, die in drei Ländern produziert und an mehr als 5000 Kunden verkauft werden - mit diesen Zahlen hat vor 25 Jahren niemand gerechnet. Damals beschlossen die Staudengärtner Jakob Hokema von Fehrle Stauden in Schwäbisch Gmünd und Jens Schachtschneider von  Schachtschneider Stauden in Neerstedt/Oldenburg, gemeinsam Etiketten und Plakate zu entwickeln und zu drucken. Das verdoppelte die guten Ideen und senkte die Druckkosten. Warum also nicht noch professioneller zusammenarbeiten, mit einem gemeinsamen Staudensortiment und passenden Verkaufshilfen für den Handel? Die Idee begeisterte weitere Betriebsinhaber, auch über die deutschen Grenzen hinaus.

Zum Stauden Ring gehören seither sechs Partnerbetriebe aus Deutschland mit eigener Vermarktungsregion, außerdem je ein Betrieb in Österreich und der Schweiz. Mit Stauden aus der Region für die Region bieten sie dem Fachhandel und dem Garten- und Landschaftsbau ein nachhaltig produziertes Sortiment und umfangreiche Verkaufshilfen. Es gibt bewährte Staudenkombinationen für jede Gartensituation inklusive Pflanzplänen und Aktionssortimente wie Heimische Wildstauden, Solitärstauden oder Cottage Garten, mit denen aktuellen Trends Rechnung getragen wird.

„Mit der Aktion „Schluss mit Steinzeit- Stauden machen mehr draus“ zeigten die Stauden Ring-Betriebe beispielsweise vor vier Jahren, wie attraktiv ein mit Stauden gestalteter Vorgarten aussieht“, sagt Nicole Klattenhoff. die seit 17 Jahren als Geschäftsführerin die Aktionen der acht Partner koordiniert. Und wo Stauden sind, sind Bienen und Schmetterlinge nicht weit, vor allem, wenn es sich bei den ausgewählten Sorten um echte Insektenmagneten handelt. Mit der Nektar Oase sorgen die Stauden Ring-Partner dafür, dass Insekten beinahe ganzjährig im Garten Nahrung finden.

Ökologie und Nachhaltigkeit spielen nicht nur bei den Pflanzen, sondern auch bei deren Produktion eine Rolle. Unter dem Motto „Jedes Jahr grüner“ kommunizieren die Betriebe, was sie tun, um immer nachhaltiger zu produzieren. Zu den Maßnahmen gehören das Regenwasser-Management, die Nutzung von Photovoltaik und der innerbetriebliche Transport mit Elektrofahrzeugen. Die Substrate enthalten weniger als 50 Prozent Torf, Kulturtöpfe sind aus Recyclingmaterial und werden gerne wieder zurückgenommen.

Längst ist aus dem ehemaligen Marketing-Verbund ein Unternehmernetzwerk geworden, in dem jeder von den Ideen und den Erfahrungen der anderen profitiert. Man motiviert und inspiriert sich, tauscht Wissen aus und geht offen mit den Betriebszahlen um. Regelmäßig trifft man sich in einem der Betriebe - einerseits, um Impulse für die eigene Arbeit zu bekommen, andererseits, um Verbesserungspotenziale zu erkunden. Der gute Austausch endet nicht in der Chefetage: Auch für die Mitarbeiter gibt es regelmäßige Weiterbildungen.

Nach 25 Jahren ist das Fazit der Partner positiv: Die Kunden unterstützen und überraschen, gemeinsam wachsen und doch selbständig Entscheidungen treffen - das ist es, was sie an der gemeinsamen Zusammenarbeit im Stauden Ring schätzen.

Die Stauden Ring Partner v. l. n. r.: Finn Schachtschneider (Schachtschneider Stauden und Markteing GbR), Eric Bachofner (Frikarti Stauden), Torben Schachtschneider (Schachtschneider Stauden und Markteing GbR), Rüdiger Schweiss (Schweiss Staudenkulturen), Stefan Schuster (Schuster Staudenkulturen), Christoph Hokema (Fehrle Stauden), Henryk Härtle (Foerster Stauden), Peter Schwermer (Schwermer Staudenkulturen), Nicole Klattenhoff (Geschäftsführung Stauden Ring), Wolfgang Härtle (Foerster Stauden), Janina Heine (Foerster Stauden), Xandl Schmidhammer (Hameter Stauden)

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